Presswerk 4.0

Maschinenstillstandzeiten halbieren, Fertigung flexibilisieren

Das Presswerk 4.0 auf der Fraunhofer-Jahrestagung 2017

Auf der Fraunhofer-Jahrestagung vom 29. bis 31. Mai wird das Presswerk 4.0 im Internationalen Congress Center in Dresden vorgestellt.

Virtueller Rundgang durch das Presswerk 4.0

Die Besucher erleben ein Miniatur-Presswerk, das als Projektionsfläche dient: Halten sie einen Tablet-Computer vor das Modell, werden auf dem Bildschirm virtuelle Informationen über dem realen Modell eingeblendet.

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Das Presswerk der Zukunft

Auf der Fraunhofer-Jahrestagung machen die Forscher vom Fraunhofer IWU »Industrie 4.0 sichtbar«. Die Besucher sehen ein Miniatur-Presswerk, das als Projektionsfläche dient: Mit Hilfe eines Tablet-Computers werden auf dem Bildschirm virtuelle Informationen, etwa der Datenfluss von Sender zu Empfänger, über dem Modell eingeblendet.

Forscher am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz haben sich Industrie 4.0 im Bereich der Produktionstechnik auf die Fahnen geschrieben – und widmen sich unter anderem dem Presswerk der Zukunft.

Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie und Wissenschaft arbeitet das Fraunhofer IWU daran, die fehlerbedingten Stillstandszeiten um 50 Prozent zu reduzieren. Doch nicht nur in Bezug auf Stillstandszeiten soll das Presswerk 4.0 Potenziale erschließen. Auch bei kurzfristigen Planänderungen können Werksbetreiber schneller und flexibler auf Marktanforderungen und Kundenwünsche reagieren.

Systemkompetenz des Fraunhofer IWU

 

Sensorik

Ein Werkstofftester erfasst Materialdaten über jeden laufenden Meter. Die vernetzte Anlagentechnik gleicht auf dieser Datengrundlage Prozessabweichungen automatisiert aus.  

 

Informationen

Mit der Linked Factory, der Datendrehscheibe des Fraunhofer IWU im intelligenten Presswerk, kann neues, produktionsrelevantes Wissen generiert werden.  

 

Aktorik und Maschinenanalyse

Aktive Komponenten, wie intelligente Werkzeuge oder Maschinenantriebe, optimieren das Prozessfenster und führen zu weniger Materialverlust.

 

Qualität

Das Fraunhofer IWU entwickelt Lösungen, für die In-Line-Qualitätskontrolle.

Beispielszenarien im Presswerk 4.0

 

Virtueller Rundgang

Auf einem virtuellen Rundgang durch das Presswerk 4.0 machen wir Industrie 4.0 sichtbar.  

 

Materialfehler

Nach dem Beschnitt des Materials und der Formgebung in der Pressenstraße durchlaufen die Bauteile eine abschließende Qualitätsprüfung. Wird hier ein Fehler entdeckt, muss die Produktion angehalten werden. Eine oftmals langwierige Fehleranalyse beginnt.   

 

Planänderung

Heute ist die flexible und kurzfristige Umstellung des Produktionsplans auf sich verändernde Kunden- bzw. Marktanforderungen noch sehr zeitintensiv. Das Presswerk 4.0 bringt mehr Flexibilität.  

 

Prozessstörungen

Wird in der laufenden Produktion eine Prozessabweichung festgestellt, müssen die Mitarbeiter auf der Grundlage ihres Erfahrungswissens schrittweise nachregeln – ein fehleranfälliger und langwieriger Prozess.

Aktuelles

 

Presswerk 4.0 auf der Fraunhofer-Jahrestagung

Stehen die Maschinen aufgrund eines Fehlers still, kommt das die Unternehmen teuer zu stehen – so auch im Presswerk.

 

Smarte Modellprozesskette vorgestellt

Mit der am Institut entwickelten Prozesskette soll das geregelte Presshärten im Sinne von Industrie 4.0 anhand seriennaher Bauteile erstmals Realität werden.